Pressemitteilung zu Computer- und Internetkriminalität - Bernd Schlömer
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Pressemitteilung zu Computer- und Internetkriminalität

Pressemitteilung zu Computer- und Internetkriminalität

Bei der Computer- und Internetkriminalität stiegen in den letzten Jahren einerseits die Fallzahlen, andererseits sank in mehreren Bereichen die Auflärungsquoten. Dies lässt darauf schließen, dass die Berliner Polizei dem gesteigerten Auftreten von Kriminalität im Internet nicht ausreichend gewachsen ist.

So betrug die Auflärungsquote bei Beteiligung des Tatmittels Internet 2009 noch über 60 %, sank aber über die Jahre bis ins Jahr 2017 fast auf die Hälfte auf 33,1 % ab. Gleichzeitig stiegen die Anzahld der Fälle von 23.616 im Jahr 2009 mit einigen Schwankungen im Laufe der Jahre auf 26.861 an.

Der Betrug mit Zahlungskarten stieg von 3.875 Fällen im Jahr 2009, auf 6.720 Fälle im Jahr 2017. Dabei sank die Aufklärungsquote von 22,5 % im Jahr 2009, auf 14,9 % im Jahr 2017.

„Dass bei einer nur mäßigen Steigerung der Fallzahl von 13,7 % die Aufklärungsquote um 82,5 % fällt, zeigt wie schlecht die Polizei im digitalen Bereich aufgestellt ist. Bisher ist nicht erkennbar, dass der Senat seiner Verantwortung nachkommt, und auch in diesem immer wichtiger werdenden Bereich ausreichend gegensteuert. Berlin braucht eine strategische Antwort, um diese Entwicklung aufzuhalten. Daher fordern wir den Senat auf, bis Jahresende ein Konzept vorzulegen, wie der Internetkriminalität begegnet werden kann, und die Auflärungsquote wieder gesteigert werden kann.“ sagt Bernd Schlömer.

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